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Gute Laune im Spielzeugland - Fünf Prozent Marktwachstum lässt für 2010 hoffen
„Die Krise hat dem Spielzeug Flügel verliehen“, meint Dr. Volker
Schmid, Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwaren-
Industrie DVSI, nach dem wichtigen Weihnachtsgeschäft und sieht
auch seine Aussagen auf der bereits Anfang November stattgefundenen
Pressekonferenz bestätigt. Laut dem Marktforschungs-Institut Eurotoys
hat der Handel 2009 mit Spielzeug um 5 Prozent zugelegt. Damit
konnte der Markt für klassisches Spielzeug die höchste Steigerungsrate
seit 1991 verzeichnen und Deutschland liegt im internationalen
Vergleich an der Spitze.
Natürlich mögen die Gründe für den Erfolg mit einer Gegenreaktion
auf die Finanzkrise zu tun haben. Die Steigerungsrate beweist aber vor
allem eines: Die deutschen Anbieter haben mit ihren Spielzeugen hoher
Qualität den aktuellen Geschmack der Verbraucher getroffen.
Besondere Aufmerksamkeit schenken die Käufer der Qualität. Billigartikel
werden eher liegengelassen, was den bekannten deutschen und
europäischen Markenspielwaren entgegen kommt. Eine Renaissance
ist bei den klassischen, traditionellen Spielzeugen sichtbar. Diese
Spielzeuge sind auch die Keimzelle, die aus Kinderbeschäftigungsware
ein Kulturgut geschaffen hat. Dass der Markt dem Rechnung trägt,
ist den modernen Eltern zu verdanken, die begriffen haben, dass gutes
Spielzeug für Kinder ein wichtiges Element zur Intelligenzvermitt...
Natürlich mögen die Gründe für den Erfolg mit einer Gegenreaktion auf die Finanzkrise zu tun haben. Die Steigerungsrate beweist aber vor allem eines: Die deutschen Anbieter haben mit ihren Spielzeugen hoher Qualität den aktuellen Geschmack der Verbraucher getroffen. Besondere Aufmerksamkeit schenken die Käufer der Qualität. Billigartikel werden eher liegengelassen, was den bekannten deutschen und europäischen Markenspielwaren entgegen kommt. Eine Renaissance ist bei den klassischen, traditionellen Spielzeugen sichtbar. Diese Spielzeuge sind auch die Keimzelle, die aus Kinderbeschäftigungsware ein Kulturgut geschaffen hat. Dass der Markt dem Rechnung trägt, ist den modernen Eltern zu verdanken, die begriffen haben, dass gutes Spielzeug für Kinder ein wichtiges Element zur Intelligenzvermittlung, zur Kommunikation und Sozialisation darstellt. In diesen Rahmen passt auch das Wachstum der Outdoor-Spielzeuge. Der Bildschirm mit freiem Internetzugang und Videospiele sind nicht allein seligmachend: Ohne Bewegung wird der Geist nicht frei.
Diese positive Einschätzung vermitteln auch die Zahlen der deutschenSpielzeugproduktion von 2008 mit 1,16 Mrd., was einer Steigerung von 1,6 % gegenüber 2007 entspricht. Für das vergangene Jahr dürfte hier mit einer guten Steigerung zu rechnen sein. Laut Eurotoys betrug in 2008 der Einzelhandelsumsatz bei klassischen Spielwaren 2,29 Mrd.. Für 2010 ist die die deutsche Spielwarenbranche gut aufgestellt. Durch die positive Entwicklung trotz Wirtschaftskrise hat sich die alte Weisheit „Am Kind wird zuletzt gespart“ bewahrheitet und beflügelt die allgemeine Stimmung. Konkret festmachen lässt sich diese Feststellung beispielsweise an den letztjährigen Problemen der Unternehmen Märklin und Faller. Inzwischen hat Faller das Insolvenzverfahren verlassen und Märklin konnte den Umsatz steigern und sich ganz deutlich aus der Verlustzone früherer Jahre herausheben.
Für den Verband gab es ein besonderes Highlight. Nach gleichlautenden Urteilen des LG Nürnberg, des OLG Nürnberg, des EuGH und nun im Januar 2010 des BGH ist es nun endgültig: Die Automobilund Bahnhersteller können nun nicht mehr mit ihrer Marke bei den Miniaturherstellern abkassieren und den Spielern und Sammlern die Laune verderben.
Deutscher Verband der Spielwaren-Industrie DVSI, 70597 Stuttgart, Heinestr. 169, Telefon 0711-976480, eMail: info@dvsi.de
05.02.2010
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